Grosszügige Spende an die Generationenkurse Ballenberg

Seit Jahren besitzen wir ein Postkonto, das sich durch die Gebührenordnung langsam selber vertilgt. Da unsere internen Anlässe in der Regel selbstragend sind oder durch einen kleinen Unkostenbeitrag der Teilnehmerinnen finanziert werden können, haben wir uns entschieden, unser Konto aufzulösen.

Den Betrag von 4500.- CHF spenden wir im November 2018 dem Kurszentrum 

Ballenberg zwecks Durchführen von Generationenkursen.

 

Das Zentrum ist dem Handwerk, dem traditionellen Bauhandwerk und der zeitgenössischen Gestaltung verpflichtet. Die unmittelbare Nähe zum Freilichtmuseum Ballenberg und die enge Zusammenarbeit mit hoch qualifizierten Fachleuten und befreundeten Institutionen aus dem In- und Ausland ermöglichen Reflexionen über Normen, Überlieferung, Tradition und Erneuerung, Veränderung und aktuelle Entwicklung in der Gesellschaft und der Gestaltung des Alltags. Das Kurszentrum Ballenberg ist ein idealer Ort der Ruhe und Konzentration, eingebettet in einer herrlichen Landschaft des Berner Oberlandes.

 

Es ist eine Institution, die sich dafür einsetzt, dass neben Jungen auch Mädchen traditionelles Handwerk unter professioneller Anleitung erleben können, in ihrem Interessen gefördert und sich vielleicht später sogar für einen Beruf im Baugewerbe entscheiden werden. 

Die Baufrauen Basel wünschen dem Kurszentrum und Team weiterhin tolle Kurse

und reges Interesse!

    

Chanengleichheitspreis "Heisses Eisen"

Am 30. Oktober 2003 erhielten wir den Chancengleichheitspreis beider Basel "das heisse Eisen" verliehen. Mit den 10000.- CHF Preisgeld wurde unser Engagement für interessiere, lernende und berufstätige junge Frauen gewürdigt.

Werkstattgespräche der Baufrauen Basel

Einblicke in die unterschiedlichen Werkstätten und Arbeitsfelder der Handwerks- und Planungsberufe der Frauen 

 

Auch wenn die Frauen schon lange im angestammten Handwerks-, Gartenbau- oder Archäologie Beruf mit Planerinnen und anderen Gewerken zu tun hatten, war es doch sehr spannend und interessant genauere Einblicke und Erklärungen zum eigentlichen Berufsbild zu erhalten in welchem man nur so am Rande eine Ahnung hatte. 

 

Was macht die Restauratorin genau und wie… das Holz ist aufgemalt, ich dachte es sei Eichenholz, wie ist der Vorgang um eine so echt wirkende Oberfläche zu erhalten … 

Die Malerin erklärte den Unterschied und die Anwendung von Naturbaustoffen und ihre spannende Einsatzmöglichkeiten… 

Wie sieht das Projekt genau aus wie muss ich mir das vorstellen… vertiefte Erklärungen von den Architektinnen und ein Beitrag zum Verständnis zum geplanten Projekt auf dem Papier… 

Altea rosea, ah das sind Stockrosen also Malven erklärten die Gärtnerinnen und Landschaftsarchitektin im Durchstreifen einer Parkanlage welche früher als Friedhof genutzt wurde… 

Essen wie die Römer und das als Frau in der Nähe einer Ausgrabungsstätte in Keiseraugst und Erklärungen der Archäologin zum Leben in der Antike anhand ein paar gefundenen Mauerresten… 

 

Aber auch das Gesellschaftliche, bei Speis und Trank oder Pick Nicks und Ausflügen um Projekte oder Arbeiten anzuschauen waren Bestandteile der Anlässe mit den Baufrauen Basel. 

_Aktionen am Tag der Frau 

_an einem Filmprojekt mitgewirkt „look and go“ und Berufsparcours organisiert um junge Frauen bei der Berufswahl zu unterstützen 

_Schnupperstellen und Zukunftstage für Mädchen ermöglicht und vermittelt 

_die Baustellen mit Transparenten geschmückt mit der Adresse unserer neuen HomePage als sie fertig war um uns bemerkbar zu machen… 

 

Der Austausch, das Netzwerken, sich kennen lernen gehörten so sehr dazu wie präziser in die Berufsbilder und Arbeitsfelder der Frauen einsehen zu können. Das Teilen persönlicher Erfahrungen und auch genügend Raum um Probleme im Umfeld der doch eher 

männerspezifischen Berufe austauschen zu können war ein wichtiger Bestandteil um doch einiges im Alltag zu erleichtern. 

 

Auch heute noch, wo wir nicht mehr so aktiv unterwegs sind werden die vorhandenen Kontakte gepflegt und erweitert bei unterschiedlichen Anlässen oder Auftragsanfragen und wir profitieren immer noch vom Netzwerk und den gemachten Kontakten und Erlebnissen. 

 

Im November 1998 also vor genau 20 Jahren wurde der Grundstein gelegt für ein frauenfreundlicheres Klima und ein Sichtbarmachen der Frauen auf den Baustellen in Basel und Umgebung. Auch wenn sich heute vieles selbstverständlicher anfühlt und anhört, sind immer noch Baustellen offen wie z. B. für einen gleichen Lohn bei gleicher Arbeit oder vor allem in den Handwerksberufen eine Möglichkeit für Teilzeitstellen um Beruf und Familie besser zu vereinbaren. 

 

Luzia Borer Basel der 21. Oktober 2018

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Motivierte Teilnehmerin bei einem der Generationenkurse.